Begleitung im Wochenbett

Die Unterstützung frisch gebackener Mütter im Wochenbett ist gängige Praxis in Deutschland und wird von Hebammen geleistet. Diese Unterstützung konzentriert sich jedoch insbesondere auf das körperliche Wohlergehen von Mutter und Kind.

Gerade Erstlingsmütter wünschen sich in diesen überwältigenden ersten Wochen mit dem Baby jedoch insbesondere emotionalen Rückhalt. Depressive Verstimmungen, die allgemein unter dem Begriff „Baby-Blues“ verharmlost werden, können unmittelbar nach der Geburt oder auch erst einige Tage oder Wochen später einsetzen. Wenn Mütter in dieser Phase keine entsprechende Begleitung und Unterstützung erhalten kann sich aus dieser hormonell getriggerten Depression eine echte Psychose entwickeln, die sich auch negativ auf das frisch geborene Baby und die Beziehung von Mutter und Kind auswirkt. Viele Frauen schweigen über diese Erfahrungen oder spielen die Glücklichen, weil die unterwarteten  Ängsten und negativen Gedanken als ihre eigenes Verschulden betrachten. Die Verantwortung für ein anderen Lebewesen ist auf einmal so groß. Das Selbstbild, die eigene Rollendefinition und auch die Definition der Beziehung zum Partner müssen überdacht werden. Man setzt sich plötzlich ganz neu mit der eigenen Kindheit und der Beziehung zu den Eltern und Geschwistern auseinander. Väter sind oft nicht die Stütze, die die betroffenen Mütter sich wünschen, denn auch für sie ändert sich ganz viel.

Auch hier möchte ich Ihnen deshalb liebevoll zuflüstern, dass Sie nicht alleine sind. Im Rahmen meiner Tätigkeit biete ich Wöchnerinnen und frisch gebackenen Müttern eine individuelle Begleitung an, in der wir uns um all die wichtigen Themen, die die Seele betreffen kümmern und zu neuen Stärken ausbauen.