Schwangerschaftsbegleitung

Als Therapeutin und auch als Mutter begegnen mir immer wieder Frauen, die ihre  Zeit als Schwangere und als frischgebackene Mama als sehr schwierig beschreiben.

Siefühlen sich alleine, unsicher, unverstanden, hilflos, überfordert, kraftlos, ängstlich oder sogar depressiv. Schwangerschaften verlaufen ganz unterschiedlich, manche Frauen erleben eine Traumschwangerschaft ohne jegliche Beschwerde, die meisten haben hier und da das eine oder andere der typischen “Wehwehchen” und dann gibt es tatsächlich auch viele Frauen, die das Gefühl haben in der Schwangerschaft durch die Hölle zu gehen.

Von Frauen, die sich dafür entschieden haben ein Kind zu bekommen wird in der Regel erwartet, dass sie vor Glück nur so Sprudeln und das sie die mit der Schwangerschaft verbundenen physischen und psychischen Prozesse am besten ganz gelassen „wegstecken“. Da über die schwierigen Seiten des Mutterwerdens kaum gesprochen wird, trifft es Frauen, die sich mit unerwarteten Schwierigkeiten konfrontiert sehen umso härter. Eine kaum auszuhaltende Übelkeit über Wochen und Monate der Schwangerschaft hinweg (Hyperemesis), trifft selten auf großes Verständnis im eigenen Umfeld, da diese Krankheit nur ca 5% aller Schwangeren betrifft, werden diese Beschwerden von den meisten Menschenfalsch eingeschätzt. Dies macht es für die Betroffenen umso schwerer, diese Phase zu überstehen.

Selbst in Wunschschwangerschaften kommt es vor, dass emotionale Prozesse zutage treten, die die Betroffene plötzlich alles infrage stellen lassen. Die wenigsten Frauen haben den Mut im eigenen Umfeld offen über solche Gefühle zu sprechen. Gerade diese besonderen Umstände können jedoch genutzt werden um aktiv an emotionalen Herausforderungen zu arbeiten, um „alte Baustellen“ anzugehen und längst Verdrängtes zu verarbeiten.

Sie müssen das jedoch nicht alleine schaffen, ich bin gerne für Sie da.